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Mach mal Tempo

Skating ist schnell. Und voller Power. Und ästhetisch. Ein ausgezeichnetes Ganzkörpertraining, das einen gut aussehen lässt.
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Langlaufen liegt voll im Trend – und das ist zu einem guten Teil dem Skating zu verdanken. Als höchst dynamische und äußerst sportliche Bewegungsform ist Skating eine überaus attraktive Sportart für fitness- und körperbewusste Menschen. Zu Naturgenuss und Seelenheil obendrein mit einem wohlgeformten Körper belohnt zu werden, ist aber auch eine zu verlockende Aussicht. Schlanke, von Muskeln geformte Beine und ein knackiger Po stellen sich bei diesem Sport von selbst ein, unabhängig vom Langlauf-Stil. Beim Skating kommt hinzu, dass der Oberkörper bzw. die gesamte Rumpfmuskulatur durch den kräftigen Einsatz der Stöcke gestärkt wird. Damit stellt Skating ein perfektes Ganzkörpertraining und einen hervorragenden Ausgleich für Menschen dar, die hauptsächlich sitzende Tätigkeiten ausüben. Dass der Aufwand, um diesen Sport ausüben zu können, obendrein so gering ist, sorgt für ein weiteres Plus auf dem Skating-Konto. Fehlt nur noch perfekt präpariertes Terrain, um mit dem erfrischenden Fahrtwind im Gesicht in rasantem Tempo einem athletischen und gestählten Körper entgegenzulaufen...

Die Expertenrunde in Schattwald im Tannheimer Tal ist prädestiniert für Skating-Profis: Auf zwei Kilometern locken zahlreiche Kurven sowie Anstiege und Abfahrten.

Am Achensee gibt es 76 Skating-Kilometer, die meisten davon in Pertisau (27), gefolgt von Achenkirch, Maurach, Steinberg und Wiesing.

In der Olympiaregion Seefeld ist das Angebot an klassischen Loipen und Skating-Strecken nahezu ausgewogen, viele der insgesamt 266 Loipenkilometer werden parallel für beide Laufstile präpariert.

Das kupierte Hochplateau von Serfaus-Fiss-Ladis ist aufgrund seiner geographischen Vorzüge wie Höhenlage und Ausrichtung prädestiniert zum Langlaufen. Die inneralpine Lage sorgt hier für erfreulich viele Schönwettertage. Stundenlang können Wintersportler ihre Runden über das weite, sonnige Plateau ziehen, ohne eine Loipe zweimal zu laufen. 79,5 km Skating-Loipen in allen Schwierigkeitsgraden warten darauf, entdeckt zu werden.

    „In Tirol herrschen perfekte Bedingungen für den Langlaufsport. Es gibt zahlreiche Langlaufregionen, die hunderte von Loipenkilometern anbieten. Meine Lieblingsregionen sind der Kaiserwinkl und die Biathlonregion Hochfilzen, wo ich die meiste Zeit des Jahres trainiere.“
    Daniel Salvenmoser, Biathlon-Profi


Auch im Kaiserwinkl gibt es für Skater nur marginal weniger Loipenkilometer als für klassische Läufer. Insgesamt 11 verschiedene Skating-Strecken bietet die Region. Mit 2,3 km stellt die Dorfloipe die kürzeste Distanz dar, die längste und als schwarz – und damit schwer – ausgeschilderte Strecke mit 25 km finden Sie auf der Kaiserwinklloipe in Kössen/Walchsee.

Die vier Orte der Region Kitzbüheler Alpen St. Johann bieten 115 km Loipen zum Skaten von den insgesamt 275 Loipenkilometern. Beliebter Start- und Treffpunkt und der ideale Platz, um in die zahlreichen Loipen einzusteigen, ist das Langlaufzentrum „Koasastadion“ in St. Johann. Hier finden Sie eine Langlaufschule, Ausrüstungsverleih, ein Wachsstüberl, Umkleidekabinen und Duschen sowie ein Langlaufstüberl mit Sonnenterrasse.

    „Das Loipennetz in Verbindung mit der schönen Natur – das schätze ich so an Tirol. Mein Favorit ist das PillerseeTal, wo man immer ein perfektes Loipennetz vorfindet.“
    Fritz Pinter, Biathlon-Profi


Treibstoff von innen
Um fit für den Sport zu sein, müssen wir es mit unserem Körper genauso halten wie mit unserem Auto: Wir tanken qualitativ passenden Treibstoff, mit geringwertigerem fährt unser Untersatz nämlich nicht gut bzw. gar nicht – oder zumindest nicht sehr lange. Unser Körper braucht ebenfalls „Superbenzin“ in Form von gesunder, ausgewogener Ernährung mit Schwerpunkt auf Kohlenhydraten für die Ausdauer und Eiweiß als Kraftspender. Und was essen unsere Biathlon-Profis aus dem ÖSV-Team gerne? Wer die Power zur Ausübung von Spitzensport braucht, der hat mit Sicherheit wirkungsvolle Tipps parat. So hält es Daniel Salvenmoser wie die meisten Ausdauersportler und stärkt sich bevorzugt mit Nudelgerichten: „Ich esse gerne alle Sorten von Nudeln, weil die darin enthaltenen Kohlenhydrate die nötige Power für das Langlaufen geben. Dazu einen gespritzten Apfelsaft mit Leitungswasser, und ich bin restlos glücklich.“ Dominik Landertinger greift am liebsten zu Lasagne, serviert – ganz unspektakulär, aber umso natürlicher – mit Wasser. Einen etwas außergewöhnlichen Ernährungstipp hat Fritz Pinter bereit: „Haferbrei, der gibt dir am meisten Energie und lässt dich jede Einheit locker bewältigen.“ Und für zwischendurch leistet eine Banane oder ein Müsliriegel wertvolle Dienste, um möglichen Durchhängern mit sofort verfügbarer Energie entgegenzusteuern.